
Zeichen differenzieren und informieren
DINplus als Antwort auf Feinstaubdiskussion / BImSchV-Novellierung
DINplus informiert über Normfestlegungen hinausgehende Qualitätsmerkmale eines Produktes. Das Zeichen kombiniert das weltweit bekannte Verbandszeichen DIN mit dem zu dokumentierenden Mehrwert »plus« des Produktes.
Die Basis
In der deutschen Normung wird der hohe Stand der Technik berücksichtigt. Neben sicherheitstechnischen Anforderungen werden auch weitere Qualitätsmerkmale, wie z. B. Gebrauchstauglichkeit und Umweltverträglichkeit, im DINplus-Zertifizierungsprogramm aufgenommen.
Durch das Zusammenwachsen Europas und der weltweiten Märkte wird mit Übernahme europäischer und internationaler Normen auch das deutsche Normenwerk verändert. Anforderungen an Produkte, wie sie in deutschen Normen festgelegt sind, lassen sich in übernationalen Normen aus Konsensgründen nicht immer durchsetzen.
Hersteller, deren Produkte weitere Anforderungen erfüllen als in den einschlägigen Normen festgelegt, können dies mit dem DINplus-Zeichen nachweisen und nach außen darstellen.
Das Verfahren
Das DINplus-Zeichen ist ein Zertifizierungszeichen, d. h. Prüfung und Bewertung wird durch unsere neutrale Werkprüfstelle durchgeführt. Die Prüfung erfolgt anhand des Zertifizierungsprogramms von DIN CERTCO.
Die Bewertung wird durch die Zertifizierungsstelle DIN CERTCO auf Grundlage des Prüfberichts unserer Werkprüfstelle vorgenommen.
Zur Sicherstellung einer gleichbleibenden hohen Produktqualität erfolgt alle 2,5 Jahre eine Kontrollprüfung!
Emissionsgrenzwerte und Wirkungsgrad
Wir als Hersteller von hochwertigen Festbrennstoff-Feuerstätten dokumentieren mit dem Qualitätszeichen DINplus, dass unsere Produkte über die Normen hinausgehende Qualitätsmerkmale aufweisen.
Für unsere Feuerstätten, zertifiziert nach DINplus, bedeutet dies praktizierter Umweltschutz durch besonders schadstoffarme Verbrennung.
Unsere Feuerstätten erfüllen besonders hohe Emissionsgrenzwert-Anforderungen, betreffend Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (CnHm) und Staub und besitzen einen überdurchschnittlich hohen Wirkungsgrad bei der Verfeuerung fester Brennstoffe.
Novellierung 1. BImSchV
Zur Verbesserung der Luftreinhaltung plant die Bundesregierung aktuell eine Novellierung der sogenannten Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung, die Anfang 2008 in Kraft treten könnte.
Die neuen Anforderungen an Feinstaub, Kohlenmonoxid und Wirkungsgrad orientieren sich nach Inkrafttreten weitgehend am Gütesiegel DINplus. Derartig ausgezeichnete Feuerstätten können damit über die gesamte Laufzeit dieser Verordnung sicher betrieben werden.
Grenzwert-Tabelle
