BImSchV - Was ist das?

Mit der Änderung der BundesImmissionsSchutz-Verordnung (1. BImSchV) wurden die Anforderungen an Kleinfeuerungsanlagen in Bezug auf Emissionswerte und Wirkungsgrad verschärft – für eine deutliche Entlastung unserer Umwelt.

Mit der am 22. März 2010 in Kraft getretenen BundesImmisionsSchutz-Verordnung soll ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung der Staubemissionen aus Kleinfeuerungsanlagen erreicht werden. Dieses Ziel soll mit einer neuen Generation von Feuerungsanlagen sowie durch Sanierungsregelungen bei bestehenden Anlagen erreicht werden. Ziel der Verordnung ist es auch, eine effizientere Energieverwendung im Interesse des Betreibers zu fördern. Außerdem sieht die novellierte Verordnung eine umfangreiche Beratung für die Betreiber von Feststoff-heizungen vor.

Insbesondere werden:

  • Wärmebedarf und Leistung der Feuerstätte aufeinander abgestimmt
  • neue Grenzwerte bei bestehenden Einzelraumfeuerungsanlagen für (Fein-)Staub und Kohlenmonoxid sowie Wirkungsgrad vorgeschrieben sowie Nachweise für deren Einhaltung geregelt
  • Übergangsfristen für Altanlagen festgelegt, die die Grenzwerte nicht einhalten

Dank ihrer ausgereiften Verbrennungstechnik erfüllen alle aktuellen LEDA Feuerstätten als Einzelraumfeuerungsanlagen diese Bestimmungen.

Herstellererklärungen als Nachweis für den Schornsteinfeger - BImSchV: ok!

Mit einer Herstellererklärung können Sie den Nachweis erbringen, dass Ihr Heizgerät den Anforderungen der BImSchV entspricht: sie bescheinigt die Einhaltung der geforderten Emissionsgrenzwerte. Sie dürfen Ihre Feuerstätte also bedenkenlos weiterhin betreiben.

Bei besonders alten Geräten ist oft keine Herstellererklärung verfügbar, da geforderte Grenzwerte damals nicht gemessen werden mussten und Ihr Gerät die neuen Anforderungen höchstwahrscheinlich nicht erfüllen kann. Sprechen Sie uns einfach an! Wir klären dann gemeinsam, zu welchem Typ Ihr Gerät gehört.

Keine Herstellererklärung verfügbar. Was jetzt?

Es stehen Ihnen nun folgende Möglichkeiten offen:

  • Der alte Einsatz kann relativ einfach gegen ein modernes Gerät ausgetauscht werden, das nicht nur die Grenzwerte der BImSchV erfüllt, sondern auch leistungsfähiger, sparsamer und umweltschonender.
  • Andere Methoden wie der Nachweis der Grenzwerte durch eine Messung oder der Einbau eines sogenannten „Staubfilters“ sind kostspielig und müssen in Relation zum Alter Ihrer Feuerstätte bewertet werden.
  • Ohne entsprechende Maßnahmen muss die Ofenanlage zukünftig außer Betrieb genommen werden.

Unser Tipp!

Tauschen Sie schon jetzt Ihren alten Einsatz gegen einen effektiveren Neuen und machen Sie Ihre Ofenanlage fit für die Zukunft. Denn ein modernes Gerät verbrennt nicht nur sauberer und schont die Umwelt, sondern ist technisch auf dem neuesten Stand, verbraucht weniger Brennstoff und ist leistungsfähiger – das lohnt sich.

Ihr Fachmann beträt Sie gern.





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