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LEDA MAGAZIN

BRANDHEISSE INFOS

Speicherofen oder Speicherkamin

Ofen und Kamin: Viel Freude vorm prasselnden Holzfeuer


Sanfte Strahlungswärme und angenehm wohltuende Temperaturen statt trockener und zirkulierender Heizungsluft. So lässt sich der Unterschied zwischen einer modernen Feuerstätte und herkömmlichen Heizkörpern auf den Punkt bringen. Denn Öfen sind bekannt für ihre Strahlungswärme, die als besonders behaglich empfunden wird und mit der Wirkung der Sonne vergleichbar ist. Das sorgt sofort für eine gemütliche Wohnatmosphäre. Vor diesem Hintergrund stellen die Experten des ostfriesischen Ofenherstellers LEDA, die Qualitäten von Kaminöfen und Speicherkaminen an zwei ihrer Dauerbrenner vor. Da Energiesparen bei Neubauten heutzutage das Maß aller Dinge ist und auch Altbauten nach einer Modernisierung sehr gut gedämmt sind, sind Feuerstätten mit Speicher die ideale Lösung. Sie bringen die Kraft des Feuers und den Wärmebedarf der Wohnräume in Einklang, da sie die Energie speichern und zeitversetzt abgeben. 


Der Speicherofen: Kompakt heizen und Wärme speichern 

Die am häufigsten gekaufte Feuerstätte ist der Kaminofen, da dieser in jedem Wohnraum mit Schornsteinanschluss aufgestellt werden kann und sich bei einem Umzug ganz einfach mitnehmen lässt. Die kompakten Geräte sind komplett industriell gefertigt, sodass Optik und Leistung stets genormt sind. Eine Sonderform ist der Speicherofen. In seinem Inneren ist ein massiver Kern aus Schamotte oder Gusseisen. Dieser nimmt die Hitze der Flammen auf und gibt sie nach und nach an den Aufstellraum ab, selbst nachdem die Flammen erloschen sind. Das macht die Öfen zu wahren Dauerwärmespendern. Ein Highlight ist der schlanke, runde 1,75 Meter hohe COLONA, der aus 13 einzelnen Gussringen gefertigt und mit einem 290-kg-Schamotte-Speicherkern ausgestattet ist, wodurch er bis zu zehn Stunden milde Strahlungswärme spendet. LEDA setzt auf traditionelle Gusstechnik. Denn Gusseisen ist hitzebeständig und formstabil, leitet sehr gut die Wärme und garantiert eine lange Lebensdauer.


Der Speicherkamin: Feuriges Objekt der Raumgestaltung

Speicherkamine sind vom Ofensetzer gebaute Anlagen, die mit einem geschlossenen, industriell gefertigten Feuerraum in Verbindung mit einem Wärmespeicher ausgestattet sind. Dabei spiegeln diese die individuellen Ideen des Kunden wider und sind Gestaltungselement feuriger Wohnlandschaften. Da der Genuss des Flammenspiels eine besondere Rolle spielt, sind sie mit einer großen Sichtscheibe ausgestattet. So wie beim gusseisernen Kamineinsatz KALA, den es als Ecksicht und 3-seitig verglaste Variante in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Durch diese Vielfalt kann der Ofensetzer die Kaminanlage an das jeweilige Wohnumfeld gezielt anpassen. Für den KALA bietet sich die Kombination mit unterschiedlichen Speicherflächen an. Entweder mit einem industriell vorgefertigten Aufsatzspeicher, der kompakt verbaut wird und wenig Raum benötigt, oder mit großen, keramischen, handwerklich erstellten Nachheizflächen. Mit ihrer hohen Speicherkraft sorgen sie für Strahlungswärme über viele Stunden.


Ob die Wahl letztendlich auf einen Ofen oder Kamin fällt – eines haben beide gemeinsam: Die Magie des Feuers. Das goldgelbe Licht und die rote Glut lassen unsere Gedanken schweifen und den Alltag vergessen.

Eine Auswahl unserer Kamine und Öfen

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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Eine Ofenanlage mit einem Heizeinsatz ist neben dem offenen Feuer die ursprünglichste Variante einer Feuerstätte. Damals diente der Heizeinsatz im Kachelofen ausschließlich zur Erwärmung des Hauses und war meist im Flur versteckt. Auch heute übertrumpft ein Heizeinsatz mit seinen inneren Werten in Bezug auf seine Heiz- und Speicherleistung viele andere Ofentypen. Den Genuss des Anblickes lodernder Flammen stand damals nicht im Fokus. Das Bedürfnis des Endkunden hat sich in dieser Hinsicht aber über die Jahre verändert, sodass heute ein Heizeinsatz einem Kamineinsatz zum Verwechseln ähnlich sieht. 

Der Kamineinsatz zeichnet sich meist durch seine große, breite Sichtscheibe aus, die einen ungestörten Blick aufs tänzelnde Feuer gibt. Da jedoch durch die Glasscheibe viel Wärme direkt an den Raum abgegeben wird, ist die Speicherleistung nicht ganz so hoch, wie beim Heizeinsatz. 

Um es unseren Kunden einfacher zu machen, haben wir unsere Produkte in drei Produktfamilien eingeordnet – Feurige Herzen, Feurige Inseln und Outfire. 


Unsere Feurigen Herzen sind fest verbaute Heiz-/Kamineinsätze, die als Herz einer Ofen- bzw. Kaminanlage dienen und individuell durch einen Fachmann verkleidet wurden, z.B. mit Ofenkacheln. Ihre moderne und edle Außenhülle trägt gestalterisch zum individuellen Interieur Ihres Wohnraums bei.

In der Familie befinden sich alle freistehenden Kaminöfen.

Und Outfire macht unsere Familie komplett. In dieser Kategorie finden Sie alle edlen Gartenfeuer, die Sie sich von Guss schon immer gewünscht haben.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Ein Baum nimmt im Laufe seines Lebens viel CO2 auf. Wenn das Holz am Ende im Wald irgendwann verrottet, anstatt effektiv verbrannt zu werden, gehen die gleichen CO2 Gase direkt wieder in die Natur und tragen somit zur Erderwärmung bei. Bei einer optimalen Verbrennung kann jedoch Kohlendioxid vermieden und die Umwelt geschont werden. Die Kohlendioxidbilanz von Holz als Wärmelieferant ist bis auf den Transportaufwand annähernd neutral.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Ein Baum nimmt im Laufe seines Lebens viel CO2 auf. Wenn das Holz am Ende im Wald irgendwann verrottet, anstatt effektiv verbrannt zu werden, gehen die gleichen CO2 Gase direkt wieder in die Natur und tragen somit zur Erderwärmung bei. Bei einer optimalen Verbrennung kann jedoch Kohlendioxid vermieden und die Umwelt geschont werden. Die Kohlendioxidbilanz von Holz als Wärmelieferant ist bis auf den Transportaufwand annähernd neutral.

Gas hingegen ist eine natürliche Ressource, die die Flexibilität bietet, ein Feuer in einem Kamin beispielsweise auf Knopfdruck an- und ausmachen zu können, je nachdem wie es gerade passt. Es kann somit genau bedarfsgerecht genutzt werden - eine Eigenschaft, die besonders zu unserem heutigen, schnelllebigen Lebensstil sehr gut passt. 

Bei der Verbrennung von Holz wird Energie freigegeben, die zum Teil in einem Wärmespeicher gesammelt und zeitversetzt dem Wohnraum über das zentrale Heizsystem wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Erst wenn diese nicht mehr ausreicht, den Energiebedarf des Raumes zu decken, muss eine Zentralheizung einspringen. Ein Vorteil der Wassertechnik ist unter anderem mit regenerativer Energie klimafreundlich zu Heizen und dabei langfristig Kosten einzusparen. Je nach gewünschter Ofenanlage kann ein wasserführendes Gerät sogar mit keramischer Speicherfläche kombiniert werden.

Ein Ofen oder Einsatz aus Guss hält die Wärme wesentlich länger als jedes Gerät aus Stahl, da Guss sehr gute Wärmeleit- und Speicherfähigkeiten hat. Kombiniert man das mit einer Speichermöglichkeit, wird aus Ihrer Feuerstätte ein effektives Interieur. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, den Ofen oder Kamin ganz nach Ihren Bedürfnissen und Wünschen zu kreieren:

  • Keramische Nachheizfläche: langanhaltende Wärme dank großem Speichereffekt in individuell gebauten keramischen Heizgaszügen
  • Guss-Heizkasten: kompakter, metallischer Zug aus Gusseisen sorgt für schnelle Wärme im Aufstellraum
  • Aufsatzspeicher: kompakter Schamottespeicher in einem Gussmantel
  • Wassertechnik: Öfen, Heiz- und Kamineinsätze, die mit Wasserwärmetauscher ausgestattet sind und deshalb einen Teil ihrer Wärme dem zentralen Heizungssystem zur Verfügung stellen – und so Heizkosten sparen.

Selbst Kaminöfen können durch Ihre Bauweise einen Speichereffekt haben. Vom vollwertigen Grundofen in säulenform (COLONA), über den Kaminofen mit zusätzlicher Guss-Speichermasse (NOVIA plus etc.) bis hin zum wasserführenden Kaminofen für den Anschluss an den Heizkreislauf des Hauses stehen Ihnen viele Varianten zur Verfügung.

Wenn sich Rauchrückstände am Schornstein ablagern, spricht der Fachmann von einem Versotten. Dies kann passieren, wenn die Abgase vor dem Austritt aus dem Schornstein kondensieren. In diesem Kondensat ist auch ein Teer enthalten, das dafür sorgt, dass sich außen am gemauerten Schornstein schwarze Flecken bilden. Behoben werden kann das durch die Wahl des richtigen Brennstoffs in der richtigen Qualität, ein verbessertes Heizverhalten oder auch das Einbringen von Abgasleitungen mit einem kleineren Querschnitt.